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Alles ist möglich 67 - Neville Goddard

Übersetzt von Bara Kant.


Jesus Christus ist das wahre ICH von jedem Menschen.

 

Sein Name ist und wird für immer und in alle Ewigkeit sein ICH BIN.

 

Aus diesem Grund beschreibst Du Dein wahres ICH, wenn Du sagst, ICH BIN. 

 

Glaubst Du, dass für den der Jesus Christus heißt alles möglich ist, für Dich jedoch nicht? Wenn Du das glaubst, dann nur deswegen, weil Du nicht weißt, wer Du bist.

 

Im Jahr 1929, als ich glaubte, Jesus Christus wäre ein anderer als ich, stand ich ihm gegenüber. Wir umarmten einander und ich wurde die unendliche Liebe, die ich erfuhr, in diesem Augenblick wurde ich aufgenommen in seinen Körper und wurde EINS mit dem auferstandenen Herrn.

 

Die Schrift erzählt uns: „Niemand außer seinem einzigen Sohn hat jemals Gott gesehen, sein Sohn der in des Vaters Brust ist, er hat ihn offenbart.“ 

 

Es ist wahr, denn 30 Jahre später hat sich Gottes einziger Sohn mir offenbart. Als ich eins war mit dem Körper Gottes dachte ich, ich sei Neville. Aber 30 Jahre später, als David berühmt aus der Bibel, in mir erwachte und mich Vater nannte, da wusste ich, ich bin Gott.

 

Doch dieser David, der sagte: „Ich erzähle Dir von der Verkündigung des Herrn. Er sagte zu mir:“ Du bist mein Sohn, denn heute habe ich Dich gezeugt““. Er lebte 1000 v.Chr. und war überhaupt nicht mit mir verwandt.

 

Und so kenne ich die Wahrheit dieser Worte: „Niemand hat jemals Gott gesehen, bis er, der in der Brust des Vaters ist, es ihm offenbart.“

 

Nur als mein ganzes Sein explodierte und mir Gottes Sohn David im Geist erschien und mich Vater nannte, da erkannte ich mein wahres ICH.     

 

Jetzt weiß ich aus Erfahrung, dass ich Jesus Christus bin und dass es keinen anderen Gott gibt, keinen anderen Retter.

 

Ich weiß auch, dass Du und ich aus dem Leib des Herrn Jesus Christus kamen und dass es dieser eine Körper, dieser eine Geist ist, dieser eine Herr und Gott und Vater von allen, zu dem wir zurückkehren über die Erfahrungen, die in uns stattfinden.

Lass es mich so erklären: 

 

Am Ende des 7. Kapitels des Lukas Evangelium steht geschrieben, dass Jesus einer Frau ihre Sünden vergab. Die Männer, die mit ihm am Tisch saßen sagten: „Wer ist er, dass er sogar Sünden vergibt?“.

 

Daraufhin ging er von Dorf zu Dorf um das Evangelium des Königreichs Gottes zu verkünden. Maria Magdalena, Johanna und Susanna gingen mit ihm und unterstützten ihn mit dem was sie besaßen.

 

Die Gelehrten der großen Bibelübersetzung, ein Werk das zurzeit als die wissenschaftlichste Arbeit gilt, machten die folgende Aussage in Bezug auf diese Passage (und ich zitiere wörtlich): „Jesus war nicht angewiesen auf zufällige Gastfreundschaft sondern er wurde von wohlhabenden Frauen unterstützt.“

 

Kannst Du das glauben? Sie sprechen von dem Mann, der sagte: „Alles was Du Dir wünschst, wisse, Du hast es bekommen und Du wirst es bekommen.“ Und er sagte auch: „Alles ist möglich für den der glaubt.“

 

Und jetzt sollen wir glauben, dass Jesus von anderen abhängig war? Warum sollten diese Gelehrten so etwas sagen? Weil sie Jesus Christus noch nicht erfahren hatten. 

 

Dies ist keine Geschichte über drei reiche Frauen, sondern über jene, die das leere Grab gesehen haben. Diese Charaktere sind ewig. Es sind die, die erzählten, was sie gesehen hatten, indem sie ihre eigenen Erfahrungen wiedergaben. 

Es wird gesagt, dass die Apostel das, was sie hörten nicht glaubten, denn es schien ihnen unsinnig. 

 

Und dann folgt die Geschichte, dass der auferstandene Herr mit diesen Frauen ging – obwohl sie ihn nicht erkannten – und er fragte sie: „Worum geht es hier?“ 

 

Und die eine antwortete: „Weißt Du nicht, dass sie den großen Propheten gekreuzigt haben, der den Ältesten und den Behörden ausgeliefert worden war?“

 

Da sagte er: „Ist es nicht nötig, dass Christus diese Dinge erleiden sollte, um dann in seine Herrlichkeit zu kommen?“

 

Und, angefangen mit Moses im Gesetz und all den Propheten, erklärte er ihnen die Dinge in all den Schriften über sich. Und weil es schon spät war fragten sie ihn zu bleiben. Und während er am Tisch saß nahm er das Brot und segnete es und brach es. Als er es ihnen gab, erkannten sie ihn und er verschwand aus ihrem Blickfeld.

 

Das ist keine Geschichte über einen Mann, der während des Nachtmahls ein Stück Brot teilt. 

 

Ich bin das Brot des Lebens. 

 

Eines Tages wird das Brot des Lebens explodieren, so wie das Samenkorn, das sich selbst sprengt, und der Plan der Erlösung in diesem Samenkorn wird sich von innen heraus entfalten. Wenn das Brot des Lebens in Dir zerbricht wird David Dich Vater im Geist nennen. 

 

Vor dieser Offenbarung wirst Du in der Anwesenheit des auferstandenen Herrn stehen, umarmt und verbunden mit seinem Körper. Diese Verbindung ist Deine Taufe, denn dann seid ihr vereint. Und erinnere Dich: „Wenn Du mit ihm vereint warst in einem Tod wie seinem, wirst Du ganz sicher mit ihm vereint sein in einer Auferstehung wie seiner.

 

Und jetzt erkenne die unterschiedlichen Zeitformen des Verbs: Du warst mit ihm verbunden in einem Tod wie seinem – Du wirst sicherlich mit ihm verbunden sein in der Auferstehung.

 

Der Samen ist zerbrochen und bricht in allen. Du kamst aus Dir selber um diese Welt zu betreten und Du wirst zu Dir zurückkehren bereichert von dieser Erfahrung.

 

Die Übersetzung des Wortes „leiden“ in dem Satz - Ist es nicht notwendig, dass Christus diese Dinge leiden muss um in seine Herrlichkeit zu kommen? – bedeutet „die Empfindungen zu erleben“. 

 

Um Empfindungen zu erleben, sie zu erfahren, hast Du Dich von Deinem göttlichen Sein entleert und die Begrenzungen eines Sklaven akzeptiert. Du hast Dich zum Tod bekannt um dessen Gefühle zu erfahren. Eins mit dem Tod zu werden, ihn zu überwinden, wenn Du dieses Brot brichst und geboren wirst von innen. 

 

Doch bevor das passiert kannst Du nicht in das Königreich Gottes eintreten. Wenn das passiert, wirst Du den Menschensohn ins Wissen ICH BIN ER gezogen haben.

 

Bis Du das weißt, wirst Du weiterhin Deine Ziele nicht erreichen und in Deinen Sünden sterben. Da spricht niemand zu Dir vom Außen, denn Jesus Christus ist kein anderer. 

 

Du und ich erfüllen alles was er sagt auf individuelle Weise, weil wir einzigartig sind. Niemand ist wie Du und Du kannst nicht ersetzt werden im Königreich Gottes.

 

Auch wenn Dir alles, was ich Dir erzähle wie eine verrückte, unglaubwürdige Geschichte vorkommt, es ist doch die Wahrheit, denn in meines Vaters Haus sind viele Zimmer. Hätte ich Dir gesagt, dass ich einen Platz für Dich richte, wenn es nicht so wäre? Und wenn ich gehe werde ich wiederkommen und nehme Dich zu mir auf, denn wo ich bin Kannst auch Du sein.

 

Nun – die Frauen, die bei Lukas erwähnt wurden sind Zeuginnen.

 

Du sollst mein Zeuge sein. Ich werde Dich in meines Vaters Haus bringen, wo ich Dich in alles einweisen werde und Dir sage, wer ich bin. Mehr kann ich für Dich nicht tun (weiter kann ich Dich nicht bringen).

 

Deine Aufgabe ist es den Vater in Dir zu finden, aber das kannst Du nicht solange Du mich als einen anderen siehst. Wenn Du mich siehst, siehst Du den Vater, aber ich bin nicht der Vater, während Du mich anschaust. Du wirst nur dann den Vater finden, wenn sein einziger von ihm gezeugter Sohn, David, Dich Vater nennt!

 

Das Alte Testament ist eine Prophezeiung. 

 

Das Neue Testament erklärt diese Prophezeiung.

 

Wenn die Vorhersehung erfahren wird, dann ist es so anders als das, was im Außen erscheint, denn das Alte Testament ist nur eine Vorausdeutung, eine Vermutung, in einer nicht alles umfassenden oder sofort offensichtlichen Weise. Wenn es Dir geschieht – und es wird Dir geschehen – dann wirst Du von oben geboren und Gottes Sohn entdecken, der Dich als seinen Vater offenbart. Der Tempel Deines spirituellen Körpers wird von oben bis unten zerrissen und der Heilige Geist wird herabsteigen auf Dich in Form einer Taube. Dann wird Gottes Plan der Erlösung sich in Dir erfüllt haben.

 

Männer, die glauben, sie seien so kompetent, sagen, dass Jesus ausgehalten wurde von wohlhabenden Frauen und Millionen Menschen glauben ihnen. 

 

Es gibt sogar solche mit meinem Beruf, die auf diese Bibelstelle zeigen und so reiche Frauen dazu bringen, sie zu unterstützen – und sie werden es tun. Sie glauben damit Gottes Werk zu vollbringen, als würde man Kühe melken.

 

Wie kann ein Mann der gesagt hat: „Wonach auch immer Du ein Verlangen hast, glaube daran, dass Du es bereits erhalten hast, und Du wirst es erhalten,“ – wie kann so ein Mann abhängig sein von der Unterstützung reicher Frauen!

 

Mir wurden Diamanten, Juwelen aller Art, Geld und Mietvorauszahlungen für 5 Jahre und noch vieles mehr angeboten, aber ich habe nichts davon angenommen. Ich habe all meine Schulden bezahlt, aber nicht, weil ich diese Art Geschenke angenommen habe. 

 

Als sie mir erzählten, das wäre die alltägliche Praxis, die übliche Art und Weise, versicherte ich ihnen, ich sei nicht alltäglich und nicht käuflich.

 

Aber die Frauen, über die bei Lukas geschrieben wurde, waren seine Zeugen, die ihre Visionen wiedergaben, um seine Behauptung zu stützen. Denn man muss einen Beweis dafür haben, dass alles, was je über Jesus Christus in der heiligen Schrift gesagt wurde, auch wirklich von ihm erlebt wurde.

 

Sollte Christus nicht all diese Empfindungen, diese Gefühle erleben und dann in seine Herrlichkeit eintreten?

 

Ich muss die Heilige Schrift bestätigen, denn ich spreche zu Dir nicht nur auf dieser Ebene, sondern auf allen Ebenen Deines Seins.

Eine Freundin folgte mir von Ort zu Ort, von Stufe zu Stufe, als ich die Schrift lehrte. In ihrem Brief sagte sie: „Bei jeder Lektion wurde ich so aufgeregt, dass mein Herz begann zu zerspringen und am Ende konnte ich mich kaum beherrschen.“

 

Wird uns nicht erzählt: „Sind unsere Herzen nicht in uns verbrannt, als er für uns die Schriften öffnete?“ 

 

Was gibt es mehr?

 

Wenn Du in der Morgenausgabe der Zeitung den Bericht eines Arztes liest und Dich daran erinnerst, was derselbe Arzt vor einem Jahr über denselben Zustand des menschlichen Herzens erzählt hat, wirst Du herausfinden, dass er sich selber total widerspricht. Oder aber er zitiert nur einen anderen Arzt. Und gäbe es eine Million von Ärzten, Du weißt, Du fändest eine Million verschiedener Behandlungen für dieselbe Krankheit. Die Behandlungsweisen von Krankheiten unterliegen mehr der Mode als Deine Kleidung, und sie wechseln ständig – aber das Wort Gottes ist für immer gültig.

 

Uns wird gesagt: „Ich bin von Oben. Du bist von Unten. Du bist von dieser Welt. Ich bin nicht von dieser Welt.“

Wären diese Sätze wahr, wie könnte die Heilige Schrift dann weltlich und für alle sein?

 

Er erzählt Dir, dass er einem völlig anderen Bereich angehört, dass er aus dem Schädel kommt, in dem er begraben worden war, zu Anbeginn der Zeit, und nicht aus dem Leib der Frau, die Kinder gebiert, in die Zeit.

 

Alles was Du immer getan hast wurde von Christus getan. Er ist Dein Leben und ohne Jesus Christus in Dir könntest Du nicht atmen.

 

Indem er alles geschehen lässt, erlebt er alles – als Du! 

 

Glaube jedes Prinzip im wahrsten Sinn des Wortes, denn es wird sich im wahrsten Sinn des Wortes erfüllen.

 

Glaube, dass alles für Dich möglich ist und dass Du bist, was Du sein willst.

 

Besteh auf diese Annahme und sie wird tatsächlich wahr werden.

 

Da Du das Leben das Du derzeit lebst angenommen hast, kann es niemand von Dir nehmen außer Du selbst. Du hast die Kraft es nieder zu legen indem Du Dir seiner nicht mehr bewusst bist und die Kraft es durch Bewusstheit wieder aufzunehmen. 

 

Du bist der weltliche Christus, dessen Kraft an die Menschheit genagelt wurde in 6 Tagen, gleich dem sechszackigen Stern Davids.

Im Augenblick höchster Ekstase hat Gott etwas Wundervolles durch Dich begonnen und er wird es vollenden, wenn sein vorbestimmtes Reich sich von innen heraus entfaltet.

 

Und jetzt lass uns in die Stille gehen.

- Neville Goddard, All Things Are Possible 67


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Kommentare: 1
  • #1

    Y. (Mittwoch, 15 April 2020 13:25)

    Da Du das Leben das Du derzeit lebst angenommen hast, kann es niemand von Dir nehmen außer Du selbst. NG
    Das wiederspricht sich zu 100 % zu jeder ist nur ein Ausdruck deiner selbst und spielt nur seine Rolle. Wieso sollte ich also für andere beten, wenn doch jeder für sich selbst verantwortlich ist? Aus diesem Thema werde ich wohl nie schlau. LG